Max Ernst

2. April 1891 – 1. April 1976
Deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer

1. Weltkrieg

August 1914 – November 1918 war Max Ernst durchgängig in Frankreich und Polen im Einsatz. Er lernte, wie mein Großvater, den Grabenkampf kennen und fürchten. Über diese Zeit gibt er in seinen autobiografischen Notizen nur wenig Auskunft. Selbst sagte er dazu: „ Max Ernst starb am August 1914. Er kehrte zum Leben zurück am 11. November 1918 als junger Mann, der hoffte, ein Magier zu werden, um die Mythen seiner Zeit zu finden.“ (1)

Erstkontakt

Beim Blättern in einem Bildband, der bei einem Freund im Regal stand lernte ich den Künstler Max Ernst 2004 kennen. Ich reagierte fast verstört, ja abwehrend und bin heute dankbar, dass ich sofort das Buch von Dorothea Tanning las, welches mir der Freund gab, in dem sie das gemeinsame Leben mit ihrem Mann Max Ernst, u.a. in Arizona beschreibt. (2) Mein Interesse war geweckt und hat mich nie wieder losgelassen.

Gedicht

Ich versuche, diese für mich sehr besondere Begegnung mit einem Surrealisten und Bekenner zum DADAismus zu umschreiben. Da ich mich „vor“ Max Ernst zwar schon mit Expressionismus, jedoch kaum mit den o.g. Kunstrichtungen beschäftigt habe, war das ein Einstieg besonderer Art. Unversehens befand ich mich in einer eigenen surrealen Liebesgeschichte.

(1) Quelle: Klaus v. Beyme „Das Zeitalter der Avantgarden“ C.H. Beck 2005 S.582
(2) Quelle: Birthday, Lebenserinnerungen von Dorothea Tanning