Maria Franck und Franz Marc

Maria Marc, geb. Franck
12. Juni 1876 – 25. Januar 1955
deutsche Malerin und Bildwirkerin / Weberin

Franz Marc
8. Februar 1880 – 4. März 1916
deutscher Maler, Zeichner und Graphiker

Beide lernten sich im Februar 1905 bei einem Schwabinger Kostümfest kennen, verloren sich jedoch wieder aus den Augen, da Franz Marc nach Berlin ging. 1905 hatte Maria Franck Malstunden bei Otto Modersohn in Worpswede genommen. Seit 1911 traten Franz Marc und Maria Franck als Ehepaar auf, obwohl die Ehe erst später rechtsgültig wurde.

1. Weltkrieg

Noch im April 1914 erwarb Franz Marc eine Villa in Ried / Kochel am See, die er mit Maria bezog. Im August meldete er sich freiwillig mit Macke für den Kriegsdienst, Macke fiel schon 2 Monate später. Beide waren sie kriegsbegeistert losgezogen, Marc beschrieb im Oktober 1915 in einem Brief an die Witwe Mackes den Krieg „…als den gemeinsten Menschenfang, dem wir uns ergeben haben.“ (1)

Maria Marc stand dem Krieg von Anfang an ablehnend gegenüber. Ab 1916 verwaltete sie den Nachlass ihres Mannes. 1922 begann sie ein Studium am Weimarer Bauhaus.

Erstkontakt

Franz Marc durch Bilder in einer Ausstellung über Expressionismus. Maria Franck durch die Recherchen zu diesem Projekt

Gedicht

Oft standen die Frauen großer Künstler im Schatten ihrer berühmten Männer. Ich spreche in diesem Gedicht aus Sicht von Maria über die Gefühle, die sie in den Tagen nach der Nachricht vom Tod ihres Mannes durchleben musste. Ich nutzte die Technik des Überschreibens, indem ich Elemente aus einem früheren Gedicht übernahm, in welchem ich selbst einen tragischen Todesfall zu verarbeiten versuchte.

(1) Quelle Susanna Partsch „Marc“ S. 88-90
biographische Hinweise: Wikipedia