Marc Chagall

24.Juni 1887 – 28. März 1985
Französischer Maler russisch-jüdischer Herkunft

1.Weltkrieg

Chagall lebte zu dieser Zeit in Paris und hatte dort und in Berlin erste Ausstellungen. Von seiner 1. Vernissage in Berlin fuhr er nach dem 13. Juni 1914 nach Russland, um seiner Familie und seiner Verlobten Bella einen Besuch abzustatten. Durch den Ausbruch des Weltkrieges war eine Rückkehr nach Paris unmöglich geworden. Er heiratete Bella und 1916 wurde die gemeinsame Tochter Ida geboren. Um dem Militärdienst zu entgehen, arbeitete Chagall in einer Dienststelle für Kriegswirtschaft bei seinem Schwager Jakov Rosenfeld. 1918 wurde er zum Kommissar für die schönen Künste in Witebsk ernannt und gründete dort 1919 eine Kunst-Schule. 1922 ging Marc Chagall mit seiner Familie nach Berlin und 1923 wieder nach Paris. (1)

Mein Erstkontakt

1976 sah ich seine Ausstellung in Leipzig, ohne das mit klar war, das Chagall noch lebte. Diese Ausstellung war für mich die erste Berührung mit moderner, zeitgenössischer Kunst.

Gedicht „Verwunderung“

Ich schrieb es im Februar 2012 nach dem Lesen Chagalls autobiographischer Notizen, die er 1931 unter dem Titel „Mein Leben“ herausgegeben hatte. Mich verwunderte und erfreute die Ähnlichkeit seiner und meiner Wahrnehmung. Er schien, genau wie ich, Phänomene der Synästhesie gekannt zu haben.

(1) Quelle: Wikipedia